Unterrichtszeiten

Bitte beachten Sie die 60-Minuten-Stunden an der Kastell-Realschule.

Anbei finden Sie die Unterrichtszeiten an unserer Schule:

Stunde

Unterrichtszeiten

   1.

07.40 Uhr – 08.40 Uhr

   2.

08.45 Uhr – 09.45 Uhr

   3.

10.05 Uhr – 11.05 Uhr

   4.

11.10 Uhr – 12.10 Uhr

   5.

12.10 Uhr – 13.05 Uhr

   6.

13.05 Uhr – 14.05 Uhr

   7.

14.10 Uhr – 15.10 Uhr

   8.

15.15 Uhr – 16.15 Uhr

Ferienpläne

Schuljahr 2020/2021

Hier finden Sie den Ferienplan der Schorndorfer und Welzheimer Schulen 2020/2021 im PDF-Format!

Sommerferien

30. Juli 2020 bis 11. September 2020

Herbstferien

26. Oktober 2020 bis 30. Oktober 2020

Weihnachtsferien

23. Dezember 2020 bis 08. Januar 2021

Faschingsferien (bewegliche Ferientage)

15. Februar 2021 bis 19. Februar 2021

beweglicher Ferientag

31. März 2021

Osterferien

01. April 2021 bis 09. April 2021

beweglicher Ferientag

14. Mai 2021

Pfingstferien

25. Mai 2021 bis 04. Juni 2021

Sommerferien

29. Juli 2021 bis 10. September 2021

Schuljahr 2021/2022

Hier finden Sie den Ferienplan der Schorndorfer und Welzheimer Schulen 2021/2022 im PDF-Format!

Sommerferien

29. Juli 2021 bis 10. September 2021

Herbstferien

30. Oktober 2021 bis 05. November 2021

Weihnachtsferien

23. Dezember 2021 bis 07. Januar 2022

Faschingsferien (bewegliche Ferientage)

28. Februar 2022 bis 04. März 2022

Osterferien

13. April 2022 bis 22. April 2022

beweglicher Ferientag

27. Mai 2022

Pfingstferien

04. Juni 2022 bis 17. Juni 2022

Sommerferien

28. Juli 2022 bis 09. September 2022

Weitere Informationen zu den Ferienterminen der folgenden Schuljahre sowie die Sommerferienregelungen finden Sie auf den Internetseiten des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Ausfahrten

Bitte beachten Sie, dass eine Studienfahrt in einem Jahr auch mal ausfallen kann, wenn sich nicht genügend Schülerinnen und Schüler melden oder alle Unterkünfte in den möglichen Reisezeiten bereits ausgebucht sind.

An der Kastell-Realschule finden in der Regel folgende Ausfahrten statt:

Klassenstufe 6


Besuch der Partnergemeinde Auerbach im Erzgebirge vom 02.10. bis 04.10.2015


Nach sechsstündiger Busfahrt von Welzheim nach Auerbach wurden die Gäste der Kastell-Realschule sowie der Bürgfeld-Gemeinschaftsschule in der Auerbacher Oberschule ganz herzlich begrüßt. Dabei waren in diesem Jahr neun Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 6 bis 10, begleitet von den Schulleitern Peter Beck, Andrea März, Werner Walter-Krause und Gunter Mager sowie der Lehrerin Brigitte Macha. Die begleitenden Schülerinnen und Schüler wurden von den Gastfamilien und deren Kindern in Empfang genommen und bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen die ersten Gedanken ausgetauscht. Einige der Schülerinnen und Schüler kannten sich bereits von den vorgehenden Besuchen, so dass schnell ein Gesprächsthema gefunden wurde.

Nach dieser ersten Begegnung ging es ins nahe gelegene Heimatmuseum, in dem die Gäste bereits erwartet wurden. Eine Führung durch das kleine Museum war bereits organisiert. Die Museumsleiterin erklärte die unterschiedlichen Gegenstände, die mit den Erzählungen erst richtig zum Leben erweckt wurden.

Am Abend nahmen die Welzheimer und die Auerbacher Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam ein Abendessen ein. Hier wurden alte Erinnerungen ausgetauscht und über Vergangenes oft herzlich gelacht. 25 Jahre Austausch birgt schließlich so manche Geschichte, die es wert ist, nochmal aufgefrischt zu werden.

Der Samstag begann mit dem Besuch des Besucherbergwerks “Markus-Röhling-Stolln”. Mit der Grubenbahn ging es 600 m in den Stollen, in dem in einer einstündigen Führung den jugendlichen Besuchern viel von der harten Arbeit in einem Bergwerk ganz anschaulich erklärt wurde. Anschließend stand der Besuch der Hammerschmiede “Frohnauer Hammer” auf dem Programm. Auch hier wurde die ehemalige Arbeitsweise der Schmiede durch Inbetriebnahme der noch existierenden Maschinen und Werkzeuge beispielhaft dargestellt. Die Ausflüge in die Umgebung endeten an den Stauseen, die die Grundlage für die Energiegewinnung bilden. Von hier aus hatte man einen sehr schönen Blick in die um Auerbach liegenden Landschaften.

Am Abend gab es dann den lange geplanten Festakt “25 Jahre Wiedervereinigung”. Das Rahmenprogramm wurde vom Volkschor Auerbach und der Bläserphilharmonie Thum in Szene gesetzt. Neben den beiden Bürgermeistern Horst Kretschmann und Thomas Bernlöhr sprachen auch der Ehrenbürger Eberhard Braun und die Schulleiterin Hannelore Viertel über die vergangenen 25 Jahre. Den Abschluss bildete die Unterzeichnung der Urkunde zur Feuerwehr-Partnerschaft zwischen Welzheim und Auerbach.

Am Abreisetag betonte Herr Beck in seiner abschließenden Dankesrede, wie freundlich und herzlich auch in diesem Jahr die Gäste aus Welzheim in ihrer Partnergemeinde wieder aufgenommen wurden. Natürlich lud Herr Beck die Gäste im neuen Jahr nach Welzheim ein und hieß sie schon heute herzlich willkommen.

Wie in jedem Jahr, so waren auch dieses Mal die Begegnungen zwischen den Welzheimern und den Auerbachern das wirklich Wertvolle. Man kann gespannt sein, wie die Begegnungen im neuen Jahr ablaufen werden. Jedenfalls freuen sich schon heute alle Beteiligten auf das Treffen im neuen Jahr.

Hier gibt es noch mehr Fotos!


Keine Fahrtbeschreibung vorhanden.


Drittortbegegnung der “Franzosen” in Lörrach


Kann man sich nach vier Monaten Französischunterricht wirklich schon mit „echten“ französischen Schülern unterhalten? Mit ein paar Hilfestellungen geht das schon ziemlich gut!

In Lörrach trafen Anfang Dezember 30 deutsche Sechstklässler auf 30 gleichaltrige französische Schüler. So ein Treffen an einem dritten Ort, dieses Mal in der Mitte von Lyon und Welzheim, hat den Vorteil, dass beide Gruppen nicht so weit fahren müssen.

Lörrach ist eine Stadt im Dreiländereck, wo Deutschland, Frankreich und der Schweiz aneinandergrenzen.

Ganz unbekannt waren sich die Schüler vom Collège la Sidoine und der Kastell-Realschule nicht. In den letzten Monaten haben die Lehrerinnen mit ihren Schülern einen Briefaustausch geführt, bei dem natürlich auch Fotos verschickt wurden. So erkannten die meisten Schüler „ihren“ Partner oder „ihre“ Partnerin schnell. Damit sich alle schnell kennen lernen konnten, nahmen alle an einer Waldrallye teil, die die gemischten Gruppen (zwei Franzosen und zwei Deutsche) bis an die Schweizer Grenze führte. Dort standen natürlich keine Grenzbeamten, die Pässe sehen wollten, sondern ein Schild.

Auch in der Jugendherberge hörte das Kennenlernen und Miteinander-Kommunizieren nicht auf. Es gab gemischte Zimmer, das heißt, dass sich immer zwei Deutsche und zwei Franzosen ein Zimmer teilten.

Der Abend war prall gefüllt mit Spielen, bei denen unsere Schüler ihre Französischkenntnisse anwenden konnten. Und wenn das mal zu schwierig war, behalfen sich die Schüler mit Englisch oder Gestik und Mimik.

Am zweiten Tag stand das Dreiländer-Museum auf dem Programm. Was langweilig klingt, war sehr lebendig. Es handelt sich um ein Mitmachmuseum, bei dem die Tandems aus einem Franzosen und einem Deutschen gemeinsam Aufgaben rund um Frankreich, Deutschland und der Schweiz lösen müssen.

Auch die Besichtigung der Stadt Lörrach und des Weihnachtsmarkts waren in ein Stadtspiel verpackt, so dass die Ziele der Ausfahrt, das gegenseitige Kennenlernen und viel Reden in der Fremdsprache, garantiert waren.

Am Nachmittag konnten die Schüler zu Fuß von Deutschland über die Dreiländerbrücke in Weil am Rhein nach Frankreich laufen. Plötzlich waren alle Schilder in französischer Sprache!

Am letzten Abend konnten die Schüler wieder an vielen vorbereiteten Aktionen teilnehmen, so dass sich schon erste Freundschaften entwickelten. Vielleicht sehen sich die Schüler ja wieder, wenn in zwei Jahren der Schüleraustausch stattfinden wird, bei dem sie sich in den jeweiligen Partnerstädten besuchen.

Und wie fanden unsere Sechstklässler die Ausfahrt? Miri fand es cool, die 17 Stockwerke des Rathauses in Lörrach nach oben zu fahren. Was für eine Aussicht! Und dass man in den Zimmern die anderen fragen konnte, was zum Beispiel Gute Nacht, Bonne Nuit, heißt. Emma war begeistert von der Dreiländerbrücke. Dass man auf einer Fußgängerbrücke drei Länder in greifbarer Nähe hat, das ist schon was. Und Noel hatte Bedenken wegen der Sprache und der französischen Schüler. Am Ende war alles statt „megakompliziert“ einfach nur „meganett“!

Sonja Schulz



Klassenstufe 7


Keine Fahrtbeschreibung vorhanden.

Klassenstufe 8


Eastbourne 2018


Englisch lernen an der „Sunshine Coast“ Großbritanniens – Studienfahrt nach Eastbourne

„Ob unsere Gasteltern wohl nett sind?“ „Und das Essen, ob wir das mögen?“ „Wie wird wohl unser Zimmer aussehen?“ Je näher wir unserem Ziel kamen, desto aufgeregter wurden wir.

Zum zweiten Mal fand in Klassenstufe 8 eine Studienfahrt an die englische Südküste statt. Trotz der frühen Abfahrt (4 Uhr am Sonntagmorgen!) waren alle guter Dinge und genossen auch die Überfahrt mit der Fähre von Calais nach Dover. Gegen 19 Uhr wurden die Schüler von ihren Gastfamilien am Treffpunkt in Eastbourne abgeholt und es gab ein wohlverdientes Abendessen. Und das schmeckte sogar!

Am nächsten Vormittag konnten die Schüler und auch die begleitenden Lehrerinnen, Frau Hüneke und Frau Gorji, Eastbourne bei einer Stadtrundfahrt kennenlernen. Die anschließende Stadtrallye schickte die Schüler kreuz und quer durch die Stadt. Danach hatten alle super Ortskenntnisse und konnten während der Freizeit an diesem Tag erste Souvenirs und Geschenke kaufen. Manche genossen auch einfach den Strand.

Der folgende Tag begann zunächst sehr gemütlich mit einer Busfahrt nach Brighton. Hier in Brighton besichtigten wir die Stadt und vor allem den „Royal Pavillon“, den Taj Mahal von Brighton, mit seinen vielen kleinen Türmchen und Ornamenten, die sehr an diese indische Sehenswürdigkeit erinnern.

Am Nachmittag baten wir den Busfahrer, uns unterwegs am „Seven Sisters South Downs Park“ abzusetzen. Entlang eines Flusstales mit Sumpfgebiet und Kanufahrern folgten wir einem Wanderweg bis zur Küste. Von dort ging es steil einen Kreidefelsen hinauf und dann die Seven Sisters, sieben (eigentlich acht) Kreidefelsformationen, wie man sie von Dover kennt, auf und ab immer oben auf den Felsen entlang. Wir hatten wunderschöne Ausblicke und genossen den Wind und die Sonne. Manche Schüler machten ein Wettrennen den Weg hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf oder rollten sich den Hang hinunter. Und das acht Mal! Die Sportlehrer wären begeistert gewesen! Schließlich erreichten alle müde – aber glücklich – die „Birling Gap“, wo wir wieder ans Meer hinunterkamen. Hier holte uns der Bus ab und brachte uns zurück nach Eastbourne. Die Gastfamilien warteten bereits mit dem Abendessen auf uns.

Der Donnerstag war der Ausflugstag nach London. Von der O2-Arena fuhren wir mit der Tube nach London hinein bis zum Tower. Wir umrundeten ihn, überquerten die Tower Bridge und folgten dann dem Fußweg entlang der Themse nach Westen. Dabei erhielten wir einen Eindruck von der Größe der Londoner Innenstadt! Wir kamen vorbei an der Millennium Bridge, sahen die St. Paul’s Cathedral auf der anderen Uferseite, das berühmte Kunstmuseum „Tate Modern“ und das „Globe Theatre“ von Shakespeare mit seiner Öffnung im Dach, damit Tageslicht einfallen kann und die Zuschauer auch die Bühne sehen. Schließlich standen wir vor unserem Ziel, dem London Eye. Das Wetter war gut und die Fahrt war beeindruckend. Von oben sahen wir das Parlament mit dem Big Ben, die Westminster Abbey und den Buckingham Palace. Und natürlich den ganzen Rest von London. Es ist einfach eine tolle Stadt! Weiter ging es vorbei am leider für eine Restaurierung eingerüsteten Big Ben, der Westminster Abbey, durch den St. James‘ Park zum Buckingham Palace. Die Flagge wehte. Die Queen war zu Hause! Wir warteten lange darauf, dass sie uns winkte, aber vielleicht sah sie uns ja nicht … Ein kurzer Abstecher im Hard Rock Café bescherte vielen Schülern ein nettes Souvenir und einen leeren Geldbeutel. That’s life! Letzte Station war der Covent Garden. Das ist ein ehemaliger Obst- und Gemüsemarkt mit einer Markthalle, in der heute viele kleine Läden untergebracht sind. Auch gibt es hier Gaukler und andere Künstler, denen man bei ihrer Show zusehen kann. Das taten wir auch, bevor wir uns zufrieden auf die Rückfahrt mit der „Tube“ und dem Bus machten. Alles klappte problemlos und wir kamen früher zurück als geplant.

Unser letzter Tag war angebrochen! Heute durfte der Bus nicht fahren, damit er uns dann über Nacht wieder nach Hause bringen konnte. So nahmen wir den Zug zu einem Bowling Center in der Nähe. Die Spielautomaten forderten manche ganz schön heraus!

Bleibt zu erwähnen, dass die Rückfahrt nach einiger Verzögerung (unsere Fähre war bereits voll und wir mussten fast zwei Stunden warten) gut verlief und wir trotzdem früher als erwartet am Samstagmorgen wieder in Welzheim ankamen. Eine tolle Reise ging zu Ende und wir hätten alle gerne mehr davon! Kommentar einer Schülerin: „Es war ein schönes Erlebnis, das ich auf jeden Fall wiederholen würde!“ Sie sprach uns aus dem Herzen.

Sylvia Hüneke




Klassenstufe 8 – 9


Frankreich-Austausch 2019


„Es war super toll. Wir kommen wieder!“ Frankreich-Austausch der Kastell-Realschule erfolgreich gestartet
Nachdem die Welzheimer Realschüler aus den Klassen 8 und 9 im Januar zu Besuch in Frankreich waren, kamen jetzt zwölf französische Austauschschülerinnen und -schüler und ihre Lehrerinnen aus Trévoux bei Lyon nach Welzheim und verbrachten eine tolle Woche bei ihren deutschen Partnern der Kastell-Realschule Welzheim.

Der Empfang am Sonntagabend war schwäbisch herzlich mit Maultaschen in der Brühe, die es an schön gedeckten Tischen in der Schule für Schüler und Eltern gab. Danach folgte eine Woche mit vielfältigen Programmpunkten. Natürlich durften die französischen Schülerinnen und Schüler zunächst unsere Schule erkunden und den Unterricht beobachten. „Warum ist die Schule nicht eingezäunt und hat keine Pforte?“ „Die Lehrer sind in Deutschland sehr freundlich.“ „Ihr macht oft Gruppenarbeit.“ „Ihr habt nachmittags meist keinen Unterricht!“ Schnell waren solche Unterschiede erkannt, aber es wurde auch festgestellt, dass vieles dann doch auch gleich ist wie in Frankreich.

Nach der Besichtigung der Schule wurden alle französischen und deutschen Schülerinnen und Schüler im Ratssaal des Rathauses von Herrn Kasian, dem Amtsleiter des Hauptamts von Welzheim, zu einem Gespräch herzlich empfangen. Sie erfuhren viel über Welzheim und seine Umgebung, zu Baden-Württemberg und natürlich dem VfB. Dabei bezog er die Schüler geschickt mit Fragen zu französischen Fußballspielern, die in Deutschland spielen, mit ein. Es war ein kurzweiliger Besuch.

Es folgten eine Stadtrallye in Welzheim, die Stadtbesichtigung in Schorndorf und ein Besuch im Daimler-Benz-Museum. Ein weiteres Highlight war der Besuch der Wilhelma und trotz weiter Fahrt die Schokowerkstatt bei Ritter Sport in Waldenbuch. Dort entstand so manches Kunstwerk aus Schokolade, natürlich immer quadratisch, praktisch und gut!

Zu erwähnen wären dann noch die riesigen Mengen Spätzle mit Soße, Knöpfle und Kartoffelsalat, die die französischen Schülerinnen und Schüler für die deutschen Partner kochten, um sie zu einem standesgemäßen Mittagessen einladen zu können. Und danach war nach all den kulinarischen Köstlichkeiten ein Fußballturnier angesagt. Natürlich mit Siegerehrung.

Die Woche verflog in Windeseile und alle waren sich einig: C’était super chouette! – Das war super toll! Loïc aus Trévoux findet: „Welzheim ist gastfreundlich und offen. Wir wurden herzlich empfangen.“ Jade ergänzt: „Wir haben viele neue Freundinnen gefunden und wir haben eine neue Stadt entdeckt.“

Sylvia Hüneke




Klassenstufe 9


Auschwitz


Im Rahmen des Geschichtsunterrichts planen die Geschichtslehrer in den kommenden Jahren eine Studienfahrt in die ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau. Herberge finden die Studienfahrer dabei in der „Internationalen Jugendbegegnungsstätte“ (IJBS) im heutigen Oswiecim (Auschwitz).

Nach einer langen Anreise mit dem Bus erreichen die Schülerinnen und Schüler ihr Ziel am frühen Morgen. Auch wenn man im Bus nicht den Schlaf finden kann wie man es zu Hause gewohnt ist, sind die meisten doch gut ausgeruht und bereit, gleich nach dem Frühstück den Besuch des Stammlagers I direkt in Auschwitz anzugehen.

Dieses Lager ist berühmt für den Schriftbogen über dem Eingangstor: „Arbeit macht frei“. Geht man die ersten Schritte ins Lager, dann spürt man bereits, wie zynisch dieser Spruch zu bewerten ist. Die Häuser sind hier alle gut erhalten und beherbergen viele Utensilien, die den Holocaust bis zum heutigen Tag dokumentieren. Finden kann man hier alte Dosen, in denen das Giftgas Zyklon B aufbewahrt wurde. In anderen Räumen wurden Kochgeschirr, Töpfe und Löffel gesammelt, alles Gegenstände, die die ins Lager deportierten Menschen bei sich trugen in der Annahme, dass sie dort benötigt werden würden. In wieder anderen Räumen sind sehr viele Fotos von den im Lager Festgehaltenen angebracht. Jedes einzelne Gesicht spiegelt den Schrecken des nationalsozialistischen Terrorregimes wider und jedes Gesicht birgt ein eigenes grauenhaftes Schicksal.

Geht man die Gassen zwischen den Häusern entlang, dann passiert man den berüchtigten Appellplatz, auf dem die Gefangenen als „Strafmaßnahme“ oft stehen mussten, bis sie bewusstlos zusammenbrachen. Aufgrund mangelnder Ernährung trat infolgedessen häufig der Tod ein, ungeachtet der Quälereien, die die Menschen sonst noch zu ertragen hatten. Manche der Foltermethoden sind bis zum heutigen Tag so schrecklich, dass einen allein der Gedanke an solche Brutalitäten erschaudern lässt.

Am zweiten Tag besuchen die Studienfahrer das Stammlager II, das man eher unter dem Namen „Birkenau“ kennt. Birkenau deshalb, weil im hinteren Teil des Lagers bis heute viele Birken stehen, die – wenn sie sprechen könnten – sicher manches über das Leben und Sterben im Lager berichten könnten. In diesem Lager hatten sich die Nationalsozialisten zum Ziel gesetzt, die dort einsitzenden Menschen so bald als möglich zu vernichten. Ein Großteil der im Lager Ankommenden wurde bereits an der „Rampe“ selektiert, d. h. diese Menschen wurden bereits nach ihrer Ankunft in die Gaskammern geschickt. Bereits wenige Stunden nach ihrer Ankunft mussten sie den Tod in den Gaskammern erleiden. Die anderen, arbeitsfähigen Menschen, wurden in den Baracken des Lagers untergebracht, wobei die durchschnittliche Überlebensdauer bei lediglich drei Monaten lag.

Während das Stammlager I eher durch die erhaltenen Gebäude beeindruckt, lässt einen das Stammlager II mehr durch die Größe und Weite des Geländes erschaudern.

Am dritten Tag der Studienfahrt geht es ins nahegelegene Krakau, der Kulturhauptstadt des Jahres 2000. Dort gibt es eine Stadtführung durch das jüdische Viertel „Kazimierz“. In Krakau selbst leben heute fast keine Juden mehr, man spricht von ungefähr 200 Menschen, die dem jüdischen Glauben angehören und sich in Krakau wieder angesiedelt haben. Trotzdem ist „Kazimierz“ sehr lohnenswert, da die alten Gebäude alle erhalten sind und diesem Stadtteil bis zum heutigen Tag einen eigenen Charme verleihen. Neugierig werden die Schüler meistens an den Orten, an denen der Film „Schindlers Liste“ original gedreht wurde. Gut erkennen kann man beispielsweise die Treppe, unter der sich der jüdische Junge bei den nationalsozialistischen Säuberungen versteckt hielt.

Besonders sehenswert sind natürlich die Marienkirche und die um die Kirche herum angeordnete große Fußgängerzone. Die Marienkirche ist insbesondere für kunsthistorisch Interessierte lohnenswert. Aber auch die Fußgängerzone mit ihren vielen Einkaufsmöglichkeiten bietet für jeden etwas. Darüber hinaus setzen sich die Schülerinnen und Schüler auch gerne mitten in die Fußgängerzone und lassen sich dort von den vielen unterschiedlichen Künstlern verzaubern.

Es sind so viele Eindrücke, die diese Studienfahrt hinterlässt und die mit Sicherheit allen Beteiligten noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Vor allem aber geht es darum, sich mit der deutschen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Nur mit diesem Wissen können wir die deutsche und die europäische Geschichte besser verstehen lernen und uns im Sinne des europäischen Gedankens auch besser verständlich machen.

In diesem Sinne eine allemal lohnende Studienfahrt!

Peter Beck




Klassenstufe 10


Berlin 2019


Berlin Studienfahrt 2019 – ein tolles Erlebnis
Am Montag (01.04.2019) ging es für die 10. Klassen am frühen Morgen mit dem Bus nach Berlin. Nach über 10 nervenaufreibenden Stunden Fahrt erreichten die Reisenden bei bestem Wetter das Hotel Transit Loft im Prenzlauer Berg, einem Stadtteil Berlins.

Nach dieser langen Fahrt waren alle froh, nur noch in einem Restaurant zu essen und später erschöpft ins Bett zu fallen. Doch bereits am nächsten Morgen ging es mit dem Fahrrad los, um die Standorte der Berliner Mauer zu entdecken und einiges dazu zu erfahren. Alle Teilnehmenden schafften ohne Unfall die Tour, sodass sie direkt mit dem 100er Bus viele Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt entdecken konnten.

Wer sich traute, konnte die 285 Stufen zur Siegessäule erklimmen. Von dort bot sich allen ein toller Blick über die große Stadt. Die Schüler besuchten anschließend das Denkmal der ermordeten Juden Europas in der Nähe des Brandenburger Tors. Trotz des bereits sehr anstrengenden Tags waren alle sehr interessiert an der Führung und dem eigenen Erforschen im Museum. Die Schüler ließen den sehr sportlichen Tag im Sony-Center ausklingen.

Nach einem kräftigenden Frühstück ging es mit leichtem Muskelkater zum Berlin Dungeon. Hier konnte die Klasse in einer einstündigen Tour ihren Mut unter Beweis stellen. Nach einem kurzen Mittagssnack ging es in das Museum für Computerspiele, in dem die Schüler nach einer kurzen Führung in die Welt der Videospiele eintauchen konnten.

Im Madame Tussauds konnten die Schüler die Wachsfiguren lebensgroßer Schauspieler, Sänger und Stars der ganzen Welt betrachten. Jeder war beeindruckt über die Echtheit dieser Figuren, bei denen man das Gefühl hatte, sie würden sich gleich bewegen.

Zurück im Prenzlauer Berg konnten die Schüler den Abend individuell gestalten. Am nächsten Morgen ging es mit der Tram nach Hohenschönhausen, um dort die Gedenkstätte des Gefängnisses zu besichtigen. Nach einem kurzen Film wurde die Gruppe von einem Zeitzeugen durch das Gefängnis geführt, in dem Gegner der DDR festgehalten wurden. Die Schüler waren erschreckt über die Verhältnisse, die in dem Gefängnis herrschten und wie menschenverachtend die Insassen behandelt wurden.

Nach diesem sehr eindrucksvollen Besuch ging es für die Klasse zum Bundestag, um dort eine Plenarsitzung anzuschauen. Eine ganze Stunde konnten die Schüler von der Tribüne aus den Politikern beim Diskutieren zum Thema „Steigende Strompreise“ lauschen. Anschließend konnte jeder noch die gläserne Kuppel des Bundestags besichtigen, um dort tolle Fotos zu machen.

Zurück im Hotel hatten die Schüler Zeit, etwas zu essen und Einkäufe zu machen. Am frühen Abend ging es dann zum Exit-Game, einem Spiel, bei dem es das Ziel ist, durch Lösen von Rätseln aus einem Raum zu entkommen. Ein echter Höhepunkt und ein toller Abschluss der gemeinsamen Berlinfahrt.

Bereits am nächsten Morgen ging es mit dem Bus wieder nach Hause nach Welzheim, wo alle wohlbehalten gegen 18 Uhr ankamen. Wir möchten uns bei Herrn Höpfler und Frau Zink bedanken, die uns diese tolle und eindrucksvolle Fahrt ermöglicht haben.

Jana Eisemann



BORS

Berufliche Orientierung an der Kastell-Realschule Welzheim

Azubi oder Abi?

Bankkauffrau oder Bäckerin? Mediendesigner oder Mechatroniker? Was soll ich bloß werden?

Diese Lebensfrage zu beantworten wird heutzutage immer schwieriger, denn das Angebot an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Die rasante Entwicklung der Arbeitsbedingungen – siehe Digitalisierung und Industrie 4.0 – erfordert, dass unsere Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen erwerben müssen, die sie für ihre berufliche Zukunft brauchen. Dazu gehört auch die Fähigkeit, sich auf den ständigen Wandel einzustellen.

Um in Bezug auf die Berufswahl die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist es wichtig, sich frühzeitig und ausdauernd mit der eigenen beruflichen Zukunft zu beschäftigen.

Deshalb hat die Kastell-Realschule Welzheim bei der Beruflichen Orientierung folgende Schwerpunkte gesetzt:

1. Berufliche Orientierung ist eng mit Beratung verzahnt

Unsere Berufsberaterin der Bundesagentur für Arbeit, Frau Aigner, unterstützt,  begleitet und berät alle Schüler und Eltern sowie die Lehrerinnen und Lehrer durch alle Phasen der Beruflichen Orientierung bis zur Entscheidung und auch während des Bewerbungsprozesses

• in Informationsveranstaltungen,

• bei Elternabenden,

• in ihrer regelmäßig stattfindenden Sprechstunde

• sowie in Einzelberatungen (Eltern-Kind-Beratung nach Profil-AC).

2. Berufliche Orientierung beginnt frühzeitig, ist kontinuierlich und vielfältig

Die laut Bildungsplan vorgeschriebene „Leitperspektive Berufliche Orientierung“  bedeutet, dass wir in allen Klassenstufen von Klasse 5 bis Klasse 10 und in verschiedenen Fächern und in vielfältigen Veranstaltungen die Berufliche Orientierung unserer Schülerinnen und Schüler fördern. Hier einige Beispiele:

• Auseinandersetzung mit Berufen der Region in Kl. 5-6

• Berufswahlunterricht mit Frau Aigner

• Berufsorientierung im WBS-Unterricht in Kl. 7-10

• Besuch von Ausbildungsmessen in Kl. 8-9

• Berufsinfobörse in der Schule in Kl. 8-9

• Teilnahme am Bewerber-Training in Kl. 9

• Bewerber-Knigge in Kl. 8/9

• Betriebsbesichtigungen, Exkursionen zu weiterführenden Schulen

• Ausbildungsbotschafter in der Schule

3. Berufliche Orientierung bedeutet Praxis

Ob man wirklich geeignet für einen Beruf ist, kann man am besten herausfinden, indem man diesen Beruf ausprobiert. Deshalb gibt es an der Kastell-Realschule insgesamt 12 Praxistage.

• In Kl. 8 findet das siebentägige Sozialpraktikum statt. In den Sozialbetrieben der Region Welzheim probieren sich die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Sozial-, Gesundheits- und Pflegeberufen und stärken dabei ihre Sozialkompetenz.

• In Kl. 9 machen die Schülerinnen und Schüler ihr fünftägiges Berufsorientierungs-Blockpraktikum.

• In Kl. 9 und 10 führen die Schülerinnen und Schüler zusätzlich freiwillige Schnupper-Praktika durch.

4. Berufliche Orientierung braucht Partner

Deshalb hat und pflegt die Kastell-Realschule ein gut ausgebautes Netz an Bildungspartnerschaften. Zahlreiche außerschulische Kooperationspartner unterstützen uns bei der Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern.

Wir haben Bildungspartnerschaften mit folgenden Unternehmen bzw. Verbänden:

  • Wirtschaftsforum Welzheimer Wald und Wieslauftal und dem HGV Welzheim
  • Fa. Autofreund
  • Christian Bauer GmbH & Co. KG
  • Oskar Frech GmbH
  • ATB Welzheim

Enge Kooperation mit:

  • Fa. Catalent Schorndorf
  • Fa. Föhl
  • Fa. TRW

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann wenden Sie sich bitte an die

BORS-Koordination der Kastell-Realschule

Beate Flemming, (stv. Schulleiterin)

Zeitlicher Ablauf

Kl. 9

Kl. 8

Wann?

Was?

Anfang September

Vereinbarung der BO-Termine mit Frau Aigner für das kommende Schuljahr.

September/Schuljahresbeginn

9er an die Abgabe ihrer Praktikumsbescheinigung erinnern und diese einsammeln.

Bis Mittwoch in der 2. Schulwoche

Welche 9er wollen bei „Fit for Job mitmachen?“

27. September

Nacht der Ausbildung in Waiblingen

September-Dezember

BO-Unterricht in EWG (Inhalte siehe Punkt 2)

September-Januar

Erarbeitung und Vortrag der Gruppenpräsentation BORS (siehe Punkt 3) – Benotung ersetzt K.A.1

Anfang Oktober

8er, die auf G-Niveau sind, müssen bei Frau Aigner zur Beratung gemeldet werden

10. Oktober

Kl. 9: Bewerber-Knigge mit Fr. Borst; 2. Std. 9a, 3. Std. 9c, 4. Std. 9b

Oktober

9er, die noch keinen Praktikumsplatz haben, bei der Suche unterstützen

Anfang November

Verteilung der Praktikantenbesuche auf die Lehrer à Jeder Lehrer besucht pro 9er-Unterrichtsstunde einen Praktikanten (Bspw. unterrichtet Lehrer in Kl. 9 D und G = 5 Std. pro Wocheà besucht 5 Praktikanten

12.-16. November

BORS-Praktikum der 9er

21.-23. November

Kl. 9 „Fit for Job“: Übung von Bewerbungs-Echt-Gesprächen in den Betrieben um Welzheim für alle, die eine duale Ausbildung machen wollen

27.November

1.-4. Stunde Berufswahlunterricht mit Frau Aigner in Klasse 9

29. November

2.-3. Std. Berufswahlunterricht mit Frau Aigner in Kl. 9

19.30 Uhr Eltern-Info-Abend mit Frau Aigner

11. Dezember

Berufsberatung mit den G-Niveau-8ern

26. März

1.-2. Std. 8a + 3.-4. Stunde 8b Berufe-Net mit Frau Aigner im Computerraum

28. März

2.-3. Std. 8c Berufe-Net mit Frau Aigner im Computerraum

8.-12. April

Kl. 8 Sozialpraktikum

Für Kl. 8 G-Niveau-Schüler BO-Praktikum

Ab Mai

Kl. 8 Einzelberatung Profil-AC (Schüler und Eltern

23. Mai

19.30 Uhr Kl. 8 Elterninfo-Abend mit Frau Aigner

9. Juli

Kl. 8 2.-4. Stunde Berufswahlunterricht mit Frau Aigner

Unterrichtsschwerpunkte

Unterrichtsschwerpunkte im 1. HJ Kl. 9

Unterrichtsschwerpunkte

Arbeitsformen

Erwartungen an den Beruf: Was kann ich? Was mag ich? Was kann ich nicht? Was mag ich nicht?

Plakatgestaltung

Meine Fähigkeiten

Selbst- und Fremdeinschätzung

Die Wirtschaftssektoren/Wirtschaft im Wandel

BORS-Projektarbeit: Einen Beruf/Betrieb in Gruppen erkunden

Gruppenpräsentation, Selbstevaluation (Reflexionsbögen)

Frauenberufe, Männerberufe

Die duale Berufsausbildung

Die schulische Berufsausbildung

Bildungswege nach der Realschule (BG, BK, Aufbauzüge)

Einstellungstests

Computerbasierte Tests, schriftliche Tests, Assessment-Center

Rechte und Pflichten nach dem Berufsausbildungsgesetz

Fallbeispiele, Gruppenarbeit

Der Berufsausbildungsvertrag

Berufe im Wandel: Berufliche Mobilität und Flexibilität, Lebenslanges Lernen

Sonderaktionen

  • Berufsinfo-Börse: Alle zwei Jahre stellen die Bildungs- und Kooperationspartner in der KRS (evtl. gemeinsam mit der BGMS) ihre Ausbildungsberufe vor Acht- und Neuntklässlern und ihren Eltern vor.
  • Coaching4Future: Mitmachnachmittag mit dem Schwerpunkt MINT-Berufe
  • Discover Industry-Truck besucht im Rahmen des Technik-Unterrichts die KRS
  • Fit for Job: 9er, die eine Ausbildung machen wollen, üben Bewerbungsgespräche in Echtzeit
  • Bewerber-Training mit Fr. Borst in Kl. 9
  • Besuch der Ausbildungsmesse des WWW (Wirtschaftsforum Welzheimer Wald)
  • Teilnahme an „Food around the world“

BORS-Projektarbeit

Im ersten Halbjahr sollt ihr in Arbeitsgruppen (3-4 Schüler) eine Dokumentation und Präsentation erstellen. Dafür wird pro Schulwoche eine EWG-Unterrichtsstunde zur Verfügung gestellt. Die Projektarbeit ersetzt die erste Klassenarbeit in EWG.

Wählt aus folgenden beiden Themen eines aus:

1) Die Betriebs- und Arbeitsplatzerkundung

Ihr besucht einen Betrieb aus der Region Stuttgart, der Ausbildungsplätze anbietet. Ihr recherchiert Zahlen, Daten und Fakten zu diesem Betrieb. Wie viele Mitarbeiter? Welche Produkte oder Dienstleistungen werden verkauft? Wann entstand der Betrieb und wohin will er sich entwickeln etc.…Ihr besucht den Betrieb und führt dort ein Gespräch mit einem Personalsachbearbeiter oder Ausbildungsleiter über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in dem Betrieb.

2) Das will ich werden! Erkundung eines Berufs

Ihr erkundet so genau wie möglich einen Ausbildungsberuf, der euch interessiert. Dazu geht ihr in einen Betrieb, der in diesem Beruf ausbildet und führt dort Interviews mit Auszubildenden und Ausbildungsleitern. Ihr recherchiert alle wichtigen Informationen über diesen Ausbildungsberuf (Ausbildungsdauer, -inhalte und -ablauf, Verdienst, Arbeitsorte, ähnliche Berufe, Voraussetzungen).

Eure Ergebnisse präsentiert ihr vor der Klasse und eurem Lehrer.

Was muss in den Praktikumsordner?

 

 

Hinweise

25 Punkte

 

Deckblatt
Inhaltsverzeichnis

 

2

2.

BORS-Praktikum

 

2.1

Mein Weg zum Praktikumsplatz

Auswahlkriterien, Kontaktaufnahme, Bewerbung

2

2.2

Beschreibung des Betriebs

– Name, Art, Größe (Anzahl der Mitarbeiter),

– Was wird produziert / welche Dienstleistungen bietet der Betrieb?

– Abhängikeiten von anderen Firmen, Filialen, Handelsbeziehungen mit dem Ausland

– Berufe, die im Betrieb vertreten sind, Ausbildungsberufe des Betriebs

2

2.3

Darstellung des Berufsbilds

Auswertung des Erkundungsbogens in einem zusammenhängenden Text

6

2.4

Verlauf der Praktikumswoche

Darstellung der Praktikumswoche in Tagebuchform (5 Tage)

6

2.5

Reflexion

Überdenken der persönlichen Erfahrungen:
Einblicke in die Arbeitswelt

Vergleich zum Schulalltag

positive Erfahrungen / Schwierigkeiten
Erfüllung von Erwartungen?/ Enttäuschungen

Beeinflussung der Berufswahlentscheidung

4

2.6

Anhang

Zusatzmaterial, z.B. Bilder, Prospekte, …

2

3.

BORS-Projekt

– dient als Grundlage für die Präsentation

– wird nicht bewertet

Information zur Gruppenpräsentation

Welche Grundregeln musst du beachten?
Du wirst gemeinsam mit einer Gruppe (3-4 Schüler/innen), die Du selbst gewählt hast, zusammenarbeiten.

Euer Thema muss gründlich recherchiert werden. Am besten ist es, ihr interviewt Fachleute, die sich bei eurem Thema gut auskennen. Deshalb muss eure Arbeit (Dokumentation und Präsentation) ein Interview mit einem Fachmann/einer Fachfrau enthalten. Ihr müsst  in einen Betrieb gehen und dort ein Interview führen und dann eine Präsentation erarbeiten, bei der ihr gemeinsam euren Beruf sowie den Betrieb vorstellt.

Die gesamte Arbeit wird in einer Dokumentation festgehalten (siehe unten). Für die Gruppenpräsentation sowie die Dokumentation erhältst Du eine Note im Fach EWG.

Wie gehst Du vor?
Du wählst Dir weitere Gruppenmitglieder (möglichst nach Interessen) und berätst mit der Gruppe, welchen Beruf ihr erkunden wollt. Anschließend erarbeitet ihr einige Regeln, wie ihr in der Gruppe zusammenarbeiten und miteinander umgehen wollt.

Was gehört in die Dokumentation?

  1. Titelblatt (passend zum Beruf gestaltet)
  2. Inhaltsverzeichnis mit Seitenzahlen
  3. Zeitplan mit Kurzbeschreibung
    Was wurde von wem gemacht? Wurde das Ziel erreicht? War die Arbeit problemlos? Konntet ihr euch einigen? Wurden vereinbarte Regeln eingehalten? …
  4. Umgangsregeln in der Gruppe
  5. Vorstellung des Betriebs/Genaue Vorstellung des Ausbildungsberufs
  6. Interviewbogen (Fragen und Antworten)
  7. Abschließende Meinung / Reflexion

BoriS-Berufswahlsiegel

Auszeichnung für die Kastell-Realschule

Für ihr herausragendes Engagement auf dem Gebiet der Berufs- und Studienorientierung erhält die Kastell-Realschule das BoriS-Berufswahlsiegel. Frau Aigner, die Berufsberaterin der Schule und Frau Flemming, stellvertretende Schulleiterin, nahmen in der IHK Stuttgart die Auszeichnung entgegen.

Zusammen mit ihren Bildungspartnern unternimmt die Kastell-Realschule sehr viel, um ihre Schülerinnen und Schüler auf ihre Berufswahlentscheidung vorzubereiten. Ob im Berufswahlunterricht, beim Knigge-Training für Bewerber oder bei „Profil AC“: die Schülerinnen und Schüler unserer Schule setzen sich kontinuierlich mit ihren Fähigkeiten und Interessen auseinander.

Bei zahlreichen Exkursionen zu Messen, Betrieben und Veranstaltungen rund um die Berufsorientierung – erst vor einer Woche machte an der KRS der M+E-Truck Halt – recherchieren sie, welche Möglichkeiten sie nach dem Schulabschluss an der KRS haben.

Das funktioniert so gut, weil die Bildungspartner der Kastell-Realschule mit vielen Ideen und tatkräftiger Unterstützung zur Seite stehen.